EDENext – Biology and control of vector-borne infections in Europe

EDENext – Biology and control of vector-borne infections in Europe

Auftraggeber: Europäische Kommission (2011-2014) | Bereich: Gesundheitsforschung

Interesse des Auftraggebers |

Sine ist in diesem Verbund, bestehend aus 46 Partnern in 22 Ländern, in drei Arbeitspakete eingebunden. Gemeinsam mit dem Robert-Koch-Institut und dem Friedrich-Loeffler-Institut bearbeitet sine den Bereich Public Health. Zum einen soll ein White Paper zu Public Health im Bereich vektorgebundene Infektionskrankheiten formuliert werden. Zum anderen führt sine im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts EDENext Studien zur Risikowahrnehmung und Risikokommunikation von vektorgebundenen Infektionskrankheiten in fünf Ländern Europas (Albanien, Deutschland, Finnland Frankreich und Türkei) durch. Der Hantavirus und das hämorrhagisches Krim-Kongo-Fieber stehen auf Grund ihrer hohen Public Health Relevanz im Fokus der empirischen Analyse.

Zentral für die Untersuchung sind Experteninterviews mit zuständigen Behörden, wie z.B. Gesundheitsministerien (Makroebene) sowie unterschiedlichen Interessengruppen (Stakeholder) in den Ländern, wie Veterinär- und Public-Health-Verbände (Mesoebene). Die Risikowahrnehmung der Öffentlichkeit (Mikroebene) wird ebenfalls in Form von Fokusgruppengesprächen in die Studie einbezogen. Im Sinne eines ganzheitlichen Public Health Ansatzes werden soziokulturelle sowie sozioökonomische Determinanten berücksichtigt.

Basierend auf den Ergebnissen werden adäquate Konzepte zur Risikokommunikation entwickelt.

sine-Auftrag |

Die Aufgaben von sine sind:

–        White Paper zu Public Health und vektorgebundene Infektionskrankheiten

–        Ländervergleichende Experteninterviews

–        Ländervergleichende Fokusgruppendiskussionen auf der Öffentlichkeitsebene

–        Identifizieren von Inhalten für eine adäquate Risikokommunikation sowohl für Public Health Einrichtungen als auch die Öffentlichkeit

–        Formulierung von Handlungsempfehlungen für die EU Kommission sowie die Public Health Akteure in den einzelnen Ländern

Ergebnisse |

Im Rahmen der International Disaster and Risk Conference in Davos (26.-30. August 2012) wurden erste Ergebnisse des Projekts vorgestellt. Der Deutschlandfunk berichtet darüber in einem Interview mit Dr. Kerstin Dressel (Projektleitung): Hantavirus-Infektionen: Neues Rekordjahr in Deutschland (04.09.2012; 16:35)

Die Ergebnisse können nach Abschluß des Projekts auf der Website von www.edenext.eu abgefragt werden.

Weitere Informationen zu EDENext: www.edenext.eu

Weitere Auskünfte erteilt: Dr. Kerstin Dressel

Bearbeitung | Dr. Kerstin Dressel (Projektleitung), Steffen Schüle