Repräsentative Bevölkerungsbefragung REACH

Repräsentative Bevölkerungsbefragung REACH

Auftraggeber: Federal Institute for Risk Assessment (BfR) (2008-2009) | Bereich: Gesundheitsforschung

Interesse des Auftraggebers |

 Im Auftrag des Bundestinstituts für Risikobewertung (BfR) führte sine eine repräsentative Befragung der Öffentlichkeit zu REACH durch. Diese Reform des Chemiekalienrechts trat am 1. Juni 2007 in Kraft, wobei REACH für die Registrierung, Evaluation (Bewertung) und Authorisierung (Zulassung) von Chemikalien steht. Die Aufgabe von sine war die Risikowahrnehmung der deutschen Bevölkerung zu erfassen, also: Wissen, Umgang mit und Informationen der Bevölkerung hinsichtlich Chemikalien und verbrauchernahen Produkten. Auf dieser Grundlage wurden Empfehlungen für eine adäquate, anwenderorientierte Risikokommunikation durch Behörden erstellt. sine bearbeitete das Projekt in Kooperation mit dem auf Kommunikationsforschung spezialisierten Berliner Institut Hopp & Partner.

sine-Auftrag |

Die Aufgaben von sine waren:

  1. Erfassen der Bedeutung und Wahrnehmungsmuster der Bevölkerung hinsichtlich Chemikalien in einer qualitativen Vorstufe (Fokusgruppen-Diskussionen)
  2. Entwicklung eines Fragebogens für eine repräsentative Bevölkerungsumfrage (N = 1000)
  3. Identifizierung von Wissen über den konkreten Gebrauch als auch über das Informationsverhalten der Bevölkerung durch eine Telefonumfrage
  4. Formulierung von Empfehlungen für eine adäquate Risikokommunikation der Behörden im Bereich von Chemikalien und verbrauchernahen Produkten
  5. Präsentation der Ergebnisse in einem Zwischen- und Endbericht

Erhebungs- und Auswertungsmethoden |

Zum Einsatz kam ein Methodenmix aus:

  • Fokusgruppendiskussionen
  • Repräsentative Bevölkerungsumfrage mit CATI (Computer Assisted Telephone Interviewing)
  • Inhaltsanalyse

Ergebnisse |

Die Ergebnisse können beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) eingesehen werden. Für weitere Informationen steht Ihnen gerne zur Verfügung: Dr. Kerstin Dressel

Bearbeitung | Dr. Kerstin Dressel (Projektleitung), Dr. Stefan Böschen, Dr. Michael Schneider, Monika Wastian, Dr. Willy Viehöver